Seitenverhältnis Rechner: Bildproportionen und passende Maße berechnen
Seitenverhältnis-Rechner
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Ein Foto soll zugeschnitten werden, ein Video in einen vorgegebenen Rahmen passen oder eine Grafik eine neue Breite erhalten: Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Breite zu Höhe. Unser Seitenverhältnis Rechner hilft dir, diese Proportionen zu bestimmen und fehlende Maße zu berechnen. Im Folgenden erkläre ich, wie die Rechnung funktioniert und wann trotz passender Maße ein Zuschnitt nötig ist.
Was bedeutet ein Seitenverhältnis wie 16:9?
Das Seitenverhältnis beschreibt die Breite im Verhältnis zur Höhe. Bei 16:9 kommen auf 16 Einheiten Breite neun Einheiten Höhe. Ob diese Einheiten Pixel, Zentimeter oder Millimeter sind, spielt für das Verhältnis keine Rolle – beide Maße müssen lediglich dieselbe Einheit haben.
Ein Bild mit 1.920 × 1.080 Pixeln besitzt deshalb dasselbe Seitenverhältnis wie eines mit 1.280 × 720 Pixeln. Die Auflösung unterscheidet sich, die Form bleibt gleich.
Aus Breite und Höhe das Verhältnis bestimmen
Um ein Seitenverhältnis zu berechnen, kürzt du Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler. Bei einem Foto mit 4.032 × 3.024 Pixeln ist dieser Teiler 1.008:
- Breite: 4.032 ÷ 1.008 = 4
- Höhe: 3.024 ÷ 1.008 = 3
- Ergebnis: 4:3
Eine Angabe wie 1,333:1 beschreibt näherungsweise dieselbe Proportion. Die gekürzte Schreibweise 4:3 ist jedoch übersichtlicher und exakt.
Die fehlende Bildhöhe oder Bildbreite berechnen
Ist das gewünschte Verhältnis a:b bekannt, gelten diese Formeln:
Höhe = Breite × b ÷ a
Breite = Höhe × a ÷ b
Eine Grafik soll beispielsweise 1.200 Pixel breit sein und das Format 16:9 behalten:
Höhe = 1.200 × 9 ÷ 16 = 675 Pixel
Umgekehrt ergibt eine Höhe von 900 Pixeln bei 3:2 eine Breite von 900 × 3 ÷ 2 = 1.350 Pixeln. Unser Rechner auf rechenhirn.de erleichtert solche Umrechnungen, ohne dass du die Proportionen jedes Mal von Hand auflösen musst.
Skalieren ist nicht dasselbe wie Zuschneiden
Beim proportionalen Skalieren bleibt das Seitenverhältnis unverändert. Ein 4:3-Foto lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres bildfüllend in ein 16:9-Format umwandeln: Entweder entstehen freie Ränder, Bildbereiche werden abgeschnitten oder das Motiv wird verzerrt.
Beispiel: Ein Bild mit 1.600 × 1.200 Pixeln wird bei unveränderter Breite auf 1.600 × 900 Pixel zugeschnitten. Insgesamt entfallen 300 Pixel Höhe, bei mittigem Zuschnitt jeweils 150 Pixel oben und unten.
Mein Hinweis: Liefert die Berechnung Nachkommastellen, sind für Rasterbilder ganze Pixel nötig. Eine Rundung kann das Verhältnis geringfügig verändern. Für ein exakt passendes Format sollten Breite und Höhe ganzzahlige Vielfache der gekürzten Verhältniswerte sein.