PPI Rechner: Pixeldichte aus Auflösung und Bildschirmgröße berechnen
PPI-Rechner
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Ein 27-Zoll-Monitor kann dieselbe Auflösung haben wie ein deutlich kleineres Notebookdisplay. Trotzdem wirken Schrift und feine Linien nicht gleich: Entscheidend ist, wie dicht die Bildpunkte beieinanderliegen. Der PPI Rechner auf rechenhirn.de hilft dabei, diese Pixeldichte aus Bildschirmauflösung und Diagonale zu berechnen.
Im Folgenden erkläre ich, was hinter dem Wert steckt und wie sich typische Displays rechnerisch unterscheiden.
Was bedeutet PPI?
PPI steht für „Pixels per Inch“, also Pixel pro Zoll. Ein Zoll entspricht exakt 2,54 Zentimetern. Der PPI-Wert beschreibt die lineare Pixeldichte eines Displays: Je höher er ausfällt, desto kleiner sind bei gleicher Pixelanordnung die einzelnen Bildpunkte.
Ein hoher Wert ermöglicht feinere Konturen. Wie deutlich dieser Unterschied sichtbar ist, hängt allerdings auch vom Betrachtungsabstand, vom Sehvermögen und von der Darstellung der Inhalte ab. Ein Fernseher wird beispielsweise meist aus größerer Entfernung betrachtet als ein Smartphone.
Welche Angaben braucht der PPI Rechner?
- Horizontale Auflösung: die Anzahl der Pixel in der Breite, beispielsweise 2.560.
- Vertikale Auflösung: die Anzahl der Pixel in der Höhe, beispielsweise 1.440.
- Bildschirmdiagonale: die Größe der aktiven Anzeigefläche in Zoll, ohne Gehäuserand.
Ist die Diagonale nur in Zentimetern bekannt, lässt sie sich umrechnen: Zoll = Zentimeter ÷ 2,54. Eine Diagonale von 68,58 Zentimetern entspricht somit 27 Zoll.
Die Formel hinter der Pixeldichte
Über den Satz des Pythagoras wird zunächst die Anzahl der Pixel entlang der Diagonale bestimmt. Anschließend teilt man diese durch die Bildschirmdiagonale in Zoll:
PPI = √(Breite in Pixeln² + Höhe in Pixeln²) ÷ Diagonale in Zoll
Ein Full-HD-Bildschirm mit 1.920 × 1.080 Pixeln und 24 Zoll liefert beispielsweise:
√(1.920² + 1.080²) ÷ 24 = √4.852.800 ÷ 24 ≈ 91,8 PPI
Typische Bildschirmgrößen im Zahlenvergleich
Die folgenden Werte sind aus den angegebenen Auflösungen und Diagonalen berechnet und auf eine Nachkommastelle gerundet.
| Diagonale | Auflösung | Pixeldichte |
|---|---|---|
| 24 Zoll | 1.920 × 1.080 Pixel | 91,8 PPI |
| 27 Zoll | 2.560 × 1.440 Pixel | 108,8 PPI |
| 27 Zoll | 3.840 × 2.160 Pixel | 163,2 PPI |
| 32 Zoll | 3.840 × 2.160 Pixel | 137,7 PPI |
Der Vergleich zeigt: Bei gleicher Auflösung sinkt die Pixeldichte, wenn die Bildschirmdiagonale wächst. Deshalb liefert ein größerer Bildschirm nicht automatisch ein feineres Bild.
PPI, DPI und Skalierung unterscheiden
PPI und DPI sind nicht dasselbe. PPI beschreibt Bildpunkte pro Zoll; DPI bezeichnet Druckpunkte pro Zoll bei Druckern. Für die hier berechnete Bildschirm-Pixeldichte ist PPI die passende Einheit.
Auch die Betriebssystem-Skalierung verändert den physischen PPI-Wert nicht. Eine Einstellung von 150 Prozent vergrößert Bedienelemente und Schrift, lässt aber Auflösung und Pixelabstand des Panels unverändert.
Mein Hinweis für den Vergleich: Verwende die native Auflösung des Displays. Eine niedrigere eingestellte Auflösung beschreibt nicht dessen tatsächliche physische Pixeldichte.