ASCII Art Generator: Bilder und Schriftzüge aus Textzeichen

ASCII-Art-Generator

Verwandle Text in ein ASCII-Banner aus einfachen Zeichen.

Ein ASCII Art Generator gestaltet Motive aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Statt einzelner Bildpunkte bilden Zeichen wie #, * oder . die sichtbaren Konturen und Flächen. Das Ergebnis bleibt Text: Es lässt sich kopieren, bearbeiten und beispielsweise in einer Textdatei, einem Quellcode-Kommentar oder einer Nachricht verwenden.

Mit unserem Generator auf rechenhirn.de kannst du ASCII-Kunst erstellen. Ich erkläre im Folgenden, worauf es bei Zeichenauswahl, Abmessungen und Darstellung ankommt.

Was tatsächlich zu ASCII gehört

Der ASCII-Zeichensatz umfasst 128 Zeichenpositionen von 0 bis 127. Davon sind 95 druckbar, einschließlich des Leerzeichens: Sie liegen im Bereich von 32 bis 126. Die übrigen Positionen dienen Steuerfunktionen, etwa dem Zeilenumbruch.

Klassische ASCII Art verwendet ausschließlich diese Zeichen. Blockelemente wie █, viele Rahmenzeichen und dekorative Unicode-Schriften gehören dagegen nicht zum ursprünglichen ASCII-Zeichensatz. Umgangssprachlich werden solche Textbilder trotzdem häufig als ASCII-Kunst bezeichnet.

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( o.o )
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Diese kleine Katze zeigt das Prinzip: Schrägstriche bilden die Ohren, Punkte die Augen. Leerzeichen sind dabei Teil der Gestaltung und dürfen nicht beliebig entfernt werden.

Vom Motiv zum Zeichenraster

Je nach Funktionsumfang verarbeitet ein ASCII Art Generator Texteingaben, Bildvorlagen oder beides. Bei einer Bildumwandlung wird die Vorlage in ein Raster zerlegt. Helligkeitsbereiche erhalten passende Zeichen: Ein Punkt wirkt meist leichter als ein dichtes @. Eine mögliche Zeichenfolge von hell nach dunkel lautet:

.:-=+*#%@

Wie dunkel ein Zeichen erscheint, hängt auch von Schriftart, Schriftgröße und Hintergrund ab. Auf dunklem Hintergrund kann eine umgekehrte Zuordnung sinnvoll sein.

Breite, Höhe und Zeichenanzahl berechnen

Die Größe eines Textbildes lässt sich als Anzahl von Spalten und Zeilen beschreiben. Für ein vollständig belegtes rechteckiges Raster gilt:

Zeichenpositionen = Spalten × Zeilen

Verdoppelst du Breite und Höhe, vervierfacht sich die Zahl der Rasterpositionen. Die Tabelle zählt Leerzeichen mit, Zeilenumbrüche jedoch nicht. Werden ungenutzte Leerzeichen am Zeilenende entfernt, enthält die gespeicherte Datei entsprechend weniger Zeichen.

Warum das Ergebnis manchmal verzerrt aussieht

Textzeichen sind in vielen Schriftarten höher als breit. Ein quadratisches Raster ergibt deshalb nicht automatisch ein quadratisches Bild. Für eine Bildumwandlung lässt sich die Zeilenzahl näherungsweise so berechnen:

Zeilen = Spalten × (Bildhöhe / Bildbreite) × (Zeichenbreite / Zeichenhöhe)

Bei einem quadratischen Ausgangsbild, 80 Spalten und einem angenommenen Zeichenverhältnis von 0,5 ergeben sich 40 Zeilen.

ASCII-Kunst sauber einfügen

Mein wichtigster Hinweis: Verwende eine nichtproportionale Schrift und erhalte alle Zeilenumbrüche. In HTML eignet sich dafür <pre>. Zeichen wie < und & müssen im HTML-Quelltext als &lt; beziehungsweise &amp; maskiert werden. So bleiben Abstände und Konturen des Textbildes erhalten.